Teamkompetenz

Seminare für, mit und über Teams

Mein erstes Training, das nicht fachliche Inhalte zu transportieren hatte, war ein Verhaltenstraining – so hat man damals Trainings genannt, die primär im kommunikativen Bereich und im Kunden-kontakt Verbesserungen gebracht haben. Heute könnte das auch im Rahmen eines Teamtrainings sein. 

Vielerorts wird zwar eine Teamkultur propagiert, die Mitarbeiter sind aber noch in alten Strukturen verhaftet. Sie erwarten, dass der Vorgesetzte sagt, was zu tun ist und die Entscheidungen trifft. Eine Teamstruktur bedeutet für sie vorerst nur, sich gut zu verstehen und einander hilfreich zu sein. 

Kette mit Tautropfen

Ein Arbeitsteam zu sein, setzt aber Verantwortungsübernahme und intensive Kommunikationsbereitschaft voraus, die sowohl strukturell möglich sein muss und von den Mitarbeitern mit Leben gefüllt werden muss. Ein Teamtraining ist daher sehr wirkungsvoll im Aufzeigen, was Teamwork in der Praxis bringen kann und was jeder einzelne dazu beitragen muss

 Auch für viele Führungskräfte ist das eine große Veränderung, denn es bedeutet fast immer mehr Initiative auf Seiten der Mitarbeiter, mit der man dann aber auch richtig umzugehen hat. 

Foto: © pixelio.de

 

Ein Teamtraining kann menschliche Situationen im Team klarer erkennbar machen, notwendige Modifikationen fundierter unterstützen und somit viel bewegen. 

Das Zusammenarbeiten wird wieder bzw. viel bewusster, dadurch kommt es zu mehr gegenseitiger Unterstützung, mehr wertschätzender Anerkennung, mehr Anteilnahme, mehr Verständnis und weniger Reibungsverluste. Oftmals können damit auch bisher unerkannte Irritationen beseitigt werden; zusätzliche Power und mehr Zufriedenheit werden gewonnen

Auch die Integration neuer Teammitglieder ist eines der erklärten Ziele. Wenn ich für mehr als eine Person Bedarf an verhaltens oder kommuni-kativen Themen zu trainieren habe, dann kann ich – wesentlich systemimmanenter – das ganze Team trainieren und zwei Ziele gleichzeitig erreichen. 

Ein Teamtraining ist aus unserer Sicht weniger eine Fortbildungsmaßnahme als vielmehr eine wirksame Intervention, die sowohl langfristige Effekte auf die Einzelnen, als auch auf das gesamte Team sowie dessen Produktivität hat. 

Bei jedem technischen Schnick-Schnack (zB bei unseren Autos) gibt es vorgeschriebene jährliche Service-Stops! Bei der Zusammenarbeit (Softskill Schnick-Schnack) dürfen wir uns weiterhin quälen. Ich bin jetzt mehr als 30 Jahre im betrieblichen Weiterbildungsbereich und bin mir heute absolut sicher, dass die größte gesundheitspräventive Maßnahme ein jährliches Mitarbeiterservice (Teamtraining mit Kommunikations- und Verhaltensimpulsen) sein kann.

 

Herzlichst 

Wolfgang Paul Eisserer

Wolfgang Paul Eisserer

 

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