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19.03.10 19:56

Das Kasseler Kompetenz-Modell

Fünf Bereiche sind von entscheidender Bedeutung für die betriebliche Weiterbildung:


Fachkompetenz

Zu den Fachkompetenzen sind jedes Wissen und alle Erfahrungen und Fertigkeiten zu zählen, die nach den jeweiligen Anforderungen des Arbeitsplatzes zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit befähigen, unabhängig, in welcher Organisation diese Arbeit ausgeübt wird.

das Wissen über Abläufe, Maschinen, Prozesse und Handlungsmöglichkeiten innerhalb der Organisation. Fähigkeit, Wissen einzuordnen, neu zu verknüpfen und zu bewerten, sowie in der Art und Weise Probleme zu erkennen, differenziert zu analysieren und funktionierende Lösungen zu entwickeln. Marketing, Werbung, Außendienst, Verkauf, Controlling, Finanz, Rechnungswesen, Logistik, Verwaltung, Recht, Umweltschutz, Fremdsprachen, Büroanwendungen, BWL-Grundlagen, IT- Basics, Sicherheit

Persönliche Kompetenz

Unter Persönlicher Kompetenz verstehen wir im Zusammenhang mit allgemeinen beruflichen Anforderungen die Fähigkeit zur Reflexion, die Einschätzung der eigenen Stärken und Schwächen, die Lernbereitschaft, Verantwortungsbereitschaft, Engagement und konstruktives Denken.

Selbstbewusstsein und Selbstmotivation, Eigeninitiative und Verantwortung übernehmen, offen sein für Veränderungen, Selbständigkeit, Flexibilität, Kreativität, Intuition, Belastbarkeit, Ausdauer, emotionale Stabilität, Entscheidungsfähigkeit, Motivationsfähigkeit, Erfassen des Wesentlichen, Prioritäten setzen, unternehmerisches Denken, Rhetorik, Körpersprache, analytisches Denken, innovatives Handeln, Gesundheitsbewusstsein, Gedächtnisstärke, Konzentrationsfähigkeit, Umsetzen neuer Ideen, Vernetztes Denken

Soziale Kompetenz

Soziale Kompetenz in der Arbeitswelt meint vor allem die Fähigkeit, konstruktive Arbeitsbeziehungen zu knüpfen, langfristig tragfähige Kontakte herzustellen, um gemeinsame Pläne und Ziele zu verwirklichen; sie ist tragende Säule für Teamarbeit, Kooperation und gegenseitige Unterstützung.

offenes Ansprechen eigener Gefühle, aktives Zuhören oder auch der respektvolle Umgang miteinander trotz unterschiedlicher Meinungen, Ich-Botschaften und konstruktives Feedback, Mitarbeiterführung, Motivation anderer, Konflikt- und Kritikfähigkeit, Kontaktfähigkeit, Delegieren, Instruieren, Beraten, Verhandeln, Argumentieren, Kommunikation allgemein, Teamentwicklung und Teamarbeit, Verhaltensweisen

Methoden-Kompetenz

Methodenkompetenz beschreibt eine kognitive Fähigkeit sich selbstständig, flexibel und ebenso effizient wie effektiv neues Fachwissen oder neue Arbeitsmethoden anzueignen. Die Lernziele der Methodenkompetenz folgen einer klaren Systematik.

Komplexen Lernstoff oder Sachverhalte zu strukturieren, zielorientiert vorzugehen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, konzentriert auf Ergebnisse hin zu arbeiten. Infobeschaffung & -aufbereitung, Arbeitsstil, Techniken, Problemlösung, Selbstorganisation, Entwicklung von Konzepten, Projekt¬ und Zeitmanagement, Telefon, Präsentations-, Moderations- und Konferenztechniken, Protokollieren, Dokumentieren und Archivieren, Lehr- und Lerntechniken, Konzentrationstechniken, Umsetzungstechniken, Vernetztes Denken

Firmen-Kompetenz

Firmenkompetenz umfasst Philosophie, Ziele, Strategien sowie die Verwaltungsstruktur und die Produkte Ihres Unternehmens.

Visionen, Kunden & Markt, Branche, Mitbewerb, Produkte, Services, Organisation, Prozessabläufe, Qualität, Ziele formulieren, Koordination und Kooperation, Strategische Planung

 

Wir arbeiten in unserer Beratung und im Seminardesign gerne nach dem Kasseler Kompetenz-Modell.

In unseren Seminare zu SoftSkills & Methoden verdichten wir die Kompetenzen dann auf konkrete Handlungskompetenzen.